Wenn Coaches, Therapeutinnen oder Beraterinnen mit einem Website-Projekt zu uns kommen, sieht die Ausgangslage erstaunlich oft gleich aus. Es gibt eine Website, einen Newsletter-Anbieter, irgendwo einen Onlinekurs, ein Instagram-Profil und einen Kalender für Erstgespräche. Jedes dieser Werkzeuge funktioniert. Und trotzdem kommt fast der gesamte Umsatz aus 1:1-Terminen, die persönlich abgehalten werden müssen.

Das Problem ist dann selten die Technik. Es fehlt die Verbindung zwischen den Teilen. Die Website weiß nichts vom Newsletter, der Newsletter führt nicht zum Kurs, und der Kurs ist ein Einzelstück ohne Weg davor und danach. Ein weiteres Tool löst das nicht. Was fehlt, ist ein System.

Woran Sie erkennen, dass Ihr Business an Ihrer Anwesenheit hängt

Drei Fragen genügen für eine ehrliche Bestandsaufnahme:

  • Verdienen Sie Geld, während Sie im Urlaub sind? Wenn die Antwort nein lautet, ist Ihr Einkommen an Ihre Zeit gekoppelt, egal wie viele digitale Werkzeuge Sie nutzen.
  • Gibt es einen klaren Weg vom ersten Kontakt zum Kauf? Wer heute auf Ihre Website kommt, sollte wissen, was der nächste Schritt ist. Fünf gleich laute Buttons sind kein Weg, sondern eine Kreuzung.
  • Passen Ihre Angebote zueinander? Ein günstiger Einstieg, ein mittleres Angebot und ein Premiumprogramm, die aufeinander aufbauen, verkaufen sich gegenseitig. Drei Angebote ohne Bezug konkurrieren miteinander.

Wer hier zweimal zögert, hat kein Technikproblem, sondern ein Strategieproblem. Und das lässt sich mit keinem Plugin der Welt beheben.

Die fünf Bausteine eines digitalen Business-Systems

Aus Sicht einer Agentur, die solche Seiten baut, braucht ein funktionierendes Onlinebusiness fünf Dinge, und zwar in dieser Reihenfolge:

  1. Eine Angebotsstrategie. Welche digitalen Formate passen zu Ihrer Expertise: Minikurs, Workshop, Webinar, Onlinekurs oder begleitetes Programm? Diese Entscheidung kommt zuerst, weil alles andere davon abhängt.
  2. Ein Verkaufsweg. Der Funnel verbindet die Angebote miteinander. Interessenten bekommen etwas Wertvolles, lernen Sie kennen und finden dann das passende Angebot.
  3. Automatisierung. E-Mail-Strecken, Auslieferung, Zahlungen und Erinnerungen laufen von allein. Erst dadurch löst sich das Einkommen von der Anwesenheit.
  4. Kundengewinnung. Sichtbarkeit über Inhalte, Social Media, Webinare und gegebenenfalls Werbeanzeigen, die gezielt in den Verkaufsweg führen statt ins Leere.
  5. Die Technik darunter. Website, Mitgliederbereich, Zahlungsanbieter. Sie ist der letzte Baustein, nicht der erste.

In der Praxis wird diese Reihenfolge fast immer umgedreht. Zuerst wird die Website gebaut, dann ein Kurs aufgenommen, dann ein Newsletter eingerichtet, und am Ende wundert man sich, warum nichts ineinandergreift. Welche Fragen bei der Technik tatsächlich zählen, haben wir in den Beiträgen zur Provision der Kursplattformen und zur Frage Mitgliederbereich mieten oder selbst betreiben aufgeschrieben. Die Strategie davor ist eine eigene Disziplin.

Strategie ist eine eigene Disziplin, und dafür gibt es Spezialisten

Eine Webagentur kann einen Verkaufsweg technisch sauber umsetzen. Welches Angebot zu welcher Expertise passt, wie ein Coach seine Positionierung findet und wie man Menschen begleitet, die sich zum ersten Mal als Unternehmerin begreifen, ist eine andere Aufgabe. Wer diese Aufgabe überspringt, baut eine schöne Website für ein Geschäftsmodell, das noch nicht trägt.

Eine der profiliertesten Stimmen im deutschsprachigen Raum für genau diese Zielgruppe ist JyotiMa Flak. Die Onlinebusiness-Mentorin aus Hamburg begleitet seit Jahren Coaches, Therapeuten und Experten dabei, ihr Wissen in digitale Angebote zu verwandeln. Nach eigenen Angaben ist sie seit 2011 online, hat mehr als 12.000 Kurse verkauft und über 5.000 Kundinnen und Kunden betreut. Was sie von vielen anderen Anbietern in diesem Feld unterscheidet: Sie hat ihr eigenes Onlinebusiness selbst aufgebaut, als alleinerziehende Mutter, und spricht deshalb nicht aus der Theorie, sondern aus Erfahrung. Ihr Leitsatz „Sei ein Leuchtturm, kein Teelicht!“ beschreibt ziemlich genau, worum es geht: sichtbar werden, statt sich klein zu halten.

Ihr Blog gehört zu den gründlichsten deutschsprachigen Quellen zum Thema Onlinekurse. Über 200 Beiträge erklären praxisnah, wie man Kurse plant, Funnels baut und Angebote über Digistore24 verkauft. Wer sich in das Thema einlesen will, findet dort mehr verwertbares Wissen als in manchem kostenpflichtigen Kurs.

Wie der Weg aus dem 1:1-Geschäft konkret aussieht, erklärt sie selbst in diesem Video: wie Coaches und Therapeuten ihre Expertise Schritt für Schritt in digitale Produkte, Onlinekurse und ein automatisiertes Business verwandeln.

JyotiMa Flak: Digitales Business für Coaches und Therapeuten aufbauen, raus aus dem 1:1 (direkt auf YouTube ansehen)

Katsching: das System in sechs Monaten

Ihr Hauptprogramm heißt Katsching und setzt genau an der Stelle an, die oben beschrieben ist. Es richtet sich an Coaches, Therapeuten und Experten, die bereits ein Business haben, deren Umsatz aber zu stark an 1:1-Termine gebunden ist. In sechs Monaten entsteht gemeinsam das komplette System: Angebotsstrategie, Verkaufsweg, Automatisierung, auch mit Unterstützung von KI, Kundengewinnung über Social Media, Workshops und Webinare, und schließlich ein Business, das ohne ständige persönliche Anwesenheit funktioniert.

Uns gefällt an dem Programm vor allem die Reihenfolge. Katsching beginnt bei der Frage, welche Angebote zur eigenen Expertise passen, und nicht bei der Frage, welches Tool man kaufen sollte. Das ist aus Agentursicht genau richtig: Wer mit einer klaren Angebotsstruktur und einem durchdachten Funnel zu einer Agentur kommt, bekommt in kürzerer Zeit eine Website, die tatsächlich verkauft. Die Arbeitsergebnisse bleiben den Teilnehmenden erhalten, und wer danach weitermachen möchte, kann verlängern.

Für alle, die noch ganz am Anfang stehen und erst ihr Thema finden wollen, bietet JyotiMa Flak mit Onlinekurs Rockstars einen eigenen Einstieg an. Katsching ist dann der nächste Schritt.

Was das für Ihr nächstes Website-Projekt bedeutet

Bevor Sie eine neue Website, einen Mitgliederbereich oder ein Newsletter-System in Auftrag geben, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die Strategie. Drei Dinge sollten feststehen:

  • welche Angebote Sie verkaufen und wie sie aufeinander aufbauen,
  • welchen Weg ein Interessent vom ersten Kontakt bis zum Kauf geht,
  • welche Abläufe automatisch laufen sollen und welche bewusst persönlich bleiben.

Wenn diese Antworten da sind, wird die Technik überraschend einfach. Wenn nicht, sind Sie bei einer Mentorin wie JyotiMa Flak besser aufgehoben als bei einer Agentur. Die Website kommt danach, und dann gern bei uns.