Pressearbeit scheitert selten am Budget und fast immer daran, dass ein Unternehmen der Redaktion eine Firma anbietet statt einer Nachricht. Wir drehen das um: Wir suchen in Ihrem Betrieb die Geschichte, die auch jemanden interessiert, der noch nie von Ihnen gehört hat, und schneiden sie so zu, dass eine Redaktion damit arbeiten kann.

Warum wir wissen, wovon wir sprechen

Wir betreiben eigene Projekte im Beziehungs- und Kommunikationsbereich und stehen mit ihnen selbst regelmäßig in Redaktionen. Unser Projekt Flirt University kommt auf über 1.000 überregionale Berichterstattungen, dazu laufende Anfragen für Hörfunk und Fernsehen.

Das ist der Unterschied zu einer Agentur, die Pressearbeit nur für andere macht. Wir kennen beide Seiten des Telefonats: die Redaktion, die um elf Uhr für die Mittagssendung noch jemanden sucht, und den Fachmann, der in dem Moment ans Telefon gehen muss.

Was wir tun

Themen finden und zuschneiden. Wir gehen mit Ihnen durch, was in Ihrem Betrieb tatsächlich passiert, und trennen das, was Kunden interessiert, von dem, was eine Redaktion aufgreift. Das sind selten dieselben Dinge. Am Ende steht eine Liste von Themen mit jeweils einer These, nicht mit einem Thema.

Den Kalender nutzen. Redaktionen planen einen großen Teil ihrer Themen entlang wiederkehrender Termine: Jahrestage, Schulanfang, Zeitumstellung, Feiertage, Ferienende. Zu jedem gibt es einen Fachwinkel, und die Redaktion braucht dafür jedes Jahr aufs Neue jemanden. Wer sich zwei Monate vorher meldet, steht auf der Liste. Wer sich am Vortag meldet, kommt zu spät.

Verteiler aufbauen. Keine gekaufte Liste mit zwanzigtausend Adressen, sondern dreißig bis achtzig Personen mit Namen, Ressort und einer Notiz, warum genau diese Person für Ihr Thema die richtige ist. Ein solcher Verteiler bringt zuverlässig mehr Veröffentlichungen als jede große Liste, und er verbrennt Ihren Absender nicht.

Texte schreiben, die kopierbar sind. Pressemitteilungen im redaktionellen Aufbau, mit einer Betreffzeile, die als Überschrift funktionieren würde, und einem Zitat, das eine Aussage enthält statt einer Freude. Ohne Hausfarben, ohne Anhänge, ohne Broschüre.

Auf Interviews vorbereiten. Format klären, drei Kernaussagen festlegen, den Einstieg üben. Im Hörfunk entscheidet die Satzlänge über die Wirkung, nicht das Fachwissen, und die erste Antwort setzt den Ton für das ganze Gespräch.

Für wen sich das lohnt

Für Unternehmen und Selbstständige, deren Angebot Vertrauen braucht, bevor jemand kauft. Beratung, Handwerk mit Erklärungsbedarf, Gesundheit, Bildung, alles mit längerer Entscheidungsdauer. Dort wiegt ein Beitrag, in dem jemand anderes über Sie schreibt, deutlich schwerer als jede Anzeige.

Weniger lohnt es sich bei kurzfristigen Abverkäufen. Wer nächste Woche Umsatz braucht, ist mit Werbung besser bedient. Pressearbeit baut über Monate auf und beschleunigt sich dann von selbst, weil Redaktionen einander zuhören.

Was Sie realistisch erwarten dürfen

Ein einzelnes Interview bringt selten unmittelbar Kunden. Es bringt zwei andere Dinge, und beide sind mehr wert. Erstens Belegbarkeit: „War zu Gast bei“ ist auf Ihrer Website, in einem Angebot und bei einer Vortragsanfrage eine andere Aussage als jede Selbstbeschreibung. Zweitens Folgeanfragen, denn wer einmal ein guter Gesprächspartner war, wird wieder gefragt, oft von einem anderen Haus.

Was wir nicht versprechen, sind Platzierungen. Niemand kann das, und wer es tut, verkauft entweder Anzeigen oder eine Behauptung. Was wir zusagen, ist die Arbeit davor: brauchbare Themen, ein echter Verteiler, saubere Texte und eine Vorbereitung, die Sie im Gespräch nicht im Stich lässt.

Wie wir anfangen

Mit einem Gespräch von etwa einer Stunde, in dem wir Ihren Betrieb nach Themen absuchen. Danach wissen Sie, ob überhaupt etwas da ist, das eine Redaktion aufgreifen würde. Falls nicht, sagen wir Ihnen das, und Sie haben eine Stunde investiert statt eines Jahresbudgets.

Fragen Sie uns an, gern mit zwei Sätzen dazu, was bei Ihnen gerade ansteht.